In der Ergotherapie berichten wir heute über die sogenannte ,Graphomotorik‘ !

Graphomotorik bezeichnet die Fähigkeit zu koordinierten Hand- und Fingerbewegungen beim Malen und Schreiben, was eine präzise Hand – Auge – Koordination sowie Feinmotorik erfordert .
Sie entwickelt sich aus dem Zusammenspiel von sensorischen und kognitiven Prozessen.
Eine gut entwickelte Graphomotorik, oft durch den 3- Punkt- Griff gekennzeichnet, ist entscheidend für flüssiges und leserliches Schreiben . Um diesen 3- Punkt- Griff zu erlernen haben wir z.B die Möglichkeit Griffverdickungen einzusetzen oder auch extra konzipierte Schreibhilfen anzuwenden . Diese ermöglichen den Kindern den Griff besser zu integrieren und eventuelle Einschränkungen zu kompensieren.

Diese Schreibhilfe gibt vor wo der Daumen , Zeige – u Mittelfinger ihren Platz haben .
Malbücher oder Schwung / u Schreibübungen lassen den Kindern Spaß haben beim üben .
Und : Übung macht ja bekanntlich den Meister !!!
Weiteres Arbeitsmaterial wäre ein sensorisches Einfädelbrett, welches die Auge- Hand- Koordination fördert sowie den Ablauf des Zusammenspiels der Blickrichtung , der Druckverhältnisse und Geschicklichkeit darstellt , mit der auch ein Stift beim Schreiben geführt werden muss .
Haben die Kinder erstmal erkannt , wie diese Technik funktioniert , lässt das Ergebnis der ersten Einfädel-, Schreib- und Nachspurergebnisse nicht lange auf sich warten .


Es gibt noch unzählige Beispiele mehr die Graphomotorik zu fördern – wichtig dabei ist :
* spielerische Aktivitäten
– kneten , Basteln , im Sand malen , Kritzelbilder erstellen
* mit gezielten Übungen
– Schwungübungen, Pinzettengriff
* und einer guten Sitzposition und Körperhaltung zu kombinieren …
